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Berlin ist eine sehr vielfältige und vor allem sehr bunte Stadt. Da dachte sich die Howoge, eine in Berlin sehr bekannte Wohnungsbaugesellschaft, warum denn nicht auch die Häuser bunt gestalten. Gesagt und kurz darauf getan schrieb die Howoge die Verschönerung des Plattenbaus in der Frankfurter Allee 192 aus. Aber die Ausschreibung richtete sich nicht, wie typisch an Malerbetriebe, vielmehr an Street Art Künstler. Den Zuschlag bekam Christian Awe, der auf der Wand des Plattenbaus ein richtiges Kunstwerk zaubern möchte. Er fing im Juli 2017 an sein Kunstwerk zu gestalten und soll gegen Ende August 2017 damit fertig werden. Die Howoge möchte zukünftig so noch mehr seiner Plattenbauten verschönern, um so die Individualität Berlins zu zeigen.

Street Art

Aber nicht nur legale Street Art ist in Berlin zu finden. Auch illegale Kunst verschönern, mal mehr und mal weniger, die Straßen von Berlin. Viele Eigentümer geben jedoch die Verschönerung der Fassaden gezielt in Auftrag, um so illegale Sprayer davon abzuhalten, die Fassaden mit einem ungewünschten Kunstwerk zu verzieren. Denn in der Sprayerszene gilt wohl, dass man das Kunstwerk eines Sprayers nicht übermalen darf.

The Haus – ein Street Art Projekt

In der Nürnberger Straße, neben dem bekannten Crowne Plaza Hotel, wurde ein einzigartiges Projekt gestartet. Über 100 Künstler starten im April 2017 um insgesamt 108 Räume in Street Art zu verschönern. Leider wurde das Haus, mit der Ausstellung im Juni 2017 abgerissen, dennoch freute sich diese Ausstellung über großen Erfolg. Nicht zuletzt, da viele bekannte Größen aus der Szene sich zu den Künstler zählten. Zum Beispiel, Dr. Molrok, Mister Woodland, die Superbadboys und viele mehr. Da die Künstler sehr großen Wert auf Respekt gegenüber ihrer Kunst legten, war im ganzen Haus ein striktes Fotoverbot verhängt worden.

East Side Gallery

Einer der berühmtesten Street Art Projekte ist wohl die East Side Gallery. Diese wurde im September 1990 eröffnet und ist wohl der Inbegriff von Street Art in der ganzen Welt. Denn die East Side Gallery ist mit über 1,3 Kilometer Länge das längste Street Art Projekt in der ganzen Welt. Insgesamt haben 118 Künstler Überreste der Berliner Mauer verschönert und diese Gallery zu einem Magnet für Touristen gemacht.

Der Teufelsberg

Der Teufelsberg und die alte Abhöranlage zählen ebenfalls zu den Magneten für Touristen. Hier kann man Geschichte hautnah erleben und Street Art Kunst genießen. Oftmals trifft man auch einen Künstler direkt an und kann dabei zusehen, wie er oder sie sein Kunstwerk erweitert oder aber vollendet.


Berlin ist eine faszinierte Stadt, ohne jeden Zweifel. Es mangelt, wie in jeder Stadt, an Grünflächen. Aber Not macht bekanntlich manchmal erfinderisch und so haben inzwischen viele Bewohner der Stadt ihren eigenen kleinen Garten auf den Straßen von Berlin errichtet und kümmern sich liebevoll um ihn. Die Rede ist von den Grünflächen rund um die künstlich angelegten Bäume in der Stadt. Viele setzten zum Beispiel einen kleinen Zaun um diese Grünfläche umso Hunde davon abzuhalten, diese zu beschmutzen und pflanzen dort so allerhand an. So zum Beispiel Sonnenblumen, sowie im Frühling Tulpen und im Sommer Rosen und viele weitere Blumen. Einige setzten auch Gartenzwerge in dieses kleine Stück Grünfläche und machen daraus eine wunderschöne Ruheoase mitten in der Stadt. Oftmals stehen Liegestühle neben dieser Grünfläche oder es werden Zäune mit integrierten Bänken errichtet um dort ein wenig zu verweilen und dem Stress des Alltags zu entfliehen.

Buddha Garten

Geht man durch die Straßen von Berlin, so sieht man oftmals sehr kuriose Dinge. Zum Beispiel in der Nähe eines asiatischen Restaurants kann man an einer solch oben beschrieben Grünfläche auch einmal einen Altar für Buddha bestaunen. Neben dem Altar und vielen Buddhafiguren gibt es dort auch kleine Bonsais und sonstige diverse asiatisch anmutende Dinge.

Naturschutz

Das Ganze hat aber auch eine gute Auswirkung auf die Natur. Begrünt man eine solche Fläche, so sorgt man nicht nur für ein Highlight in den tristen Straßen von Berlin, sondern unterstütz den Baum auch dabei gesund zu wachsen. Darüber hinaus ist es oftmals so, dass Hunde diese eingezäunten Flächen nicht mit Kot verschmutzen.

Im Übrigen, rein rechtlich werden diese kleinen Gärten von den Bezirksämtern nur geduldet. Sehr selten schreiten das Ordnungsamt oder aber das Grünflächenamt ein um die kleine Ruheoase zu unterbinden.

Erstaunlich ist, dass diese Gärten kaum beschädigt werden und auch kaum Sachen geklaut werden, die sich darauf befinden. Man kann also davon ausgehen, dass diese Idee sehr gut bei den Bürgern von Berlin ankommt und jeder Respekt vor den kleinen Ruheoasen mancher Berlin hat. Kein Wunder, denn diese Gärten sind nicht nur Hingucker, sondern laden dazu ein, sich darauf zu besinnen, dass man auch mal eine Auszeit braucht.


Berlin ist eine Großstadt und Großstädte sind oftmals sehr laut und sehr dreckig. Berlin zählt zudem zu einer der Metropolen, die niemals schläft. Das heißt, es ist also immer etwas los. Nachfolgend stellen wir aber Ruhepole vor, wie zum Beispiel Cafés, Bars, Restaurants sowie Ausstellungen, bei denen man abschalten und die Ruhe genießen kann.

Hackesche Höfe – Amba Seifenmanufaktur

Wer nach Berlin kommt, der muss unbedingt die Hackeschen Höfe besuchen. Hier gibt es fernab vom Trubel der Großstadt ineinander verzweigte Hinterhöfe, in denen man sitzen kann, viele exklusive Boutiquen, sowie Geschäfte, die Kunst verkaufen und zahlreiche Cafès, Bars und Restaurants. Wir möchten euch heute jedoch die Amba Seifenmanufaktur vorstellen. Im Hat IV werden in einem schmalen Laden hochwertige Seifen, sowie Honigbäder und Körperöle hergestellt. Der Clou dabei ist, dass alles aus nachlassenden sowie kontrolliert biologischen Rohstoffen hergestellt wird und man mit einem Erwerb dieser Produkte auch der Umwelt noch etwas Gutes tut. Geöffnet hat die Amba Seifenmanufaktur von Montag bis Samstag jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr.

Indoor Camping

Wie wäre es einmal mit Camping hinter verschlossenen Türen? Die ist im sogenannten Hüttenpalast in Berlin Neukölln jetzt möglich. Hier kann man im Übrigen das ganze Jahr, unabhängig vom Wetter, campen. In der alten Halle, die vormals eine Staubsaugerfabrik beherbergte, wurden echte Birken aufgestellt, umso das echte Camping-Feeling aufkommen zu lassen. Übernachte wird in echten Wohnwägen mit Campingtischen und Campingstühlen, auf den morgens neben frischen Kaffee auch Brötchen warten. Hier kann man es gerne ein paar Tage aushalten und dem Trott des Großstadtalltags entfliehen.

Olivin – der Wellness Tempel

Eine kurze Auszeit kann man sich im Olivin gönnen. Diese Lounge befindet sich direkt an der Schönhauser Allee, im belebten Prenzlauer Berg. Hier kann man für zwei oder aber auch drei Stunden entspannen und es sich gut gehen lassen. Optimal nach einem anstrengenden Tag oder auch einfach nur für zwischendurch nach einem Einkaufsbummel.

Das Reinstoff

Gut Essen gehen, kann man im Reinstoff. Das mit zwei Michelin Sterne ausgezeichnete Restaurant in Berlin Mitte hat sich auf Molekularküche spezialisiert und bietet eine Auszeit der Extraklasse an. Chefkoch Daniel Achilles verzaubert mit außergewöhnlichen Kombinationen Speisen, die man nicht so schnell vergessen wird. Auch das Ambiente des Restaurants spricht für sich. Es ist sehr geschmackvoll aber auch sehr reduziert, genau wie die Gerichte, die gereicht werden.

Café Bravo

Architektonisch ist das Café Bravo schon ein sehr gelungenes Meisterwerk, ohne Frage. Es besteht nämlich aus einer Stahlkonstruktion und stellt zwei Kuben dar. Die Seitenflächen sind zudem mit Spiegelglas versehen worden und die Decken sind aus grün schimmernden sowie reflektierenden Glas, so dass man, egal wo man auch hinsieht, immer etwas anderes erblickt und niemals etwas zweimal seiht. Natürlich gibt es im Café Bravo auch hervorragenden Kaffee sowie Kuchenspezialitäten.

Bonbon Macherei

Ein letzter Tipp ist die Bonbon Macherei. Hier wird man an die Kindheit erinnert und diese schmeckt nach Waldmeister, Zitrone sowie Erdbeere. Alle Bonbons und auch Lutscher sind hier noch von Hand gemacht und alle Schritte können von den Gästen in der Schauküche begutachtet werden. Natürlich darf man auch eine Köstlichkeit probieren und falls man nicht genug davon bekommt, kann man diese natürlich auch erwerben.


Eines sei vorweg erwähnt: In Berlin kann man sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmittel von A nach B fahren. Nicht nur das Streckennetz ist sehr gut ausgebaut, nein, auch die Taktzeiten sind hervorragend. Im Vergleich zu manchen Metropolen in dieser Welt ist auch der Preis relativ niedrig für ein Ticket des Öffentlichen Nahverkehrs. Dennoch fahren immer noch sehr viele Menschen mit dem Auto, was mitunter extrem stressig sein kann. Denn Berlin wird auch als einzige Dauer Baustelle bezeichnet und irgendwie stimmt dies auch. An jeder Ecke wird gebaut, sodass Fahrbahnen gesperrt werden und sich dadurch Stau bildet. Zudem kommt aber noch die Rücksichtslosigkeit mancher Autofahrer. In Berlin gilt das Prinzip „nach mir die Sintflut“. Es wird sich reingedrängt und es werden Spurwechsel durchzogen, ohne dass der Blinker dabei gesetzt wird. Daraus resultierend passieren sehr viele Unfälle, was wieder der Grund für Fahrbahnsperrungen sowie zahlreichen Staus ist. Es ist also ein einziger Teufelskreislauf. Wer nicht unbedingt in der Hauptstadt Auto fahren muss, der sollte es lassen. Auch wenn es bequemer ist mit einem PKW, die Fahrt mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln ist definitiv stressfreier. Dies waren nur einige der Hauptgründe für das Unterlassen von der Nutzung eines Kfz in Berlin.

Weitere Gründe

Weitere Gründe sind zum Beispiel die vielen Schlaglöcher, was nicht nur das Auto, genauer gesagt die Stoßdämpfer beschädigen, sondern auch Unfälle verursachen kann. Oftmals werden Schlaglöcher von Autofahrern umfahren und da diese oftmals nicht rechtzeitig erkannt werden, passiert dies auf den sogenannten letzten Drücker, ohne dabei den Gegenverkehr zu beachten. Hier entsteht also wieder eine potenzielle Unfallgefahr.

Die Hauptstadt ist bekannt dafür, dass viele Events stattfinden. Oft werden diese rund um die Straße des 17. Juni abgehalten. Dies ist aber eigentlich eine hochfrequentierte Hauptstraße, die dann weiträumig umfahren werden muss. Es muss hier also mit einem enormen Zeitaufwand gerechnet werden, wenn man diese Straße nicht befahren kann. Hat man kein Navigationsgerät, so kann es durchaus auch einmal passieren, dass man sich verfährt, da die Umleitungen nur sehr schlecht ausgeschildert sind und selbst auf der Umleitung sich zahlreiche Baustellen befinden, die dann wieder umfahren werden müssen. Aber die Probleme mit Baustellen haben wir ja schon erläutert.

Parkplätze!

Hiervon gibt es in Berlin, zumindest in der Innenstadt, viel zu wenige. Und wenn es welche gibt, muss der Autofahrer tief in die Tasche greifen um parken zu dürfen. Zudem kann man schon einmal eine gewisse Zeit damit verbringen einen freien Parkplatz zu finden. Oftmals vergeblich, sodass man ziemlich weit weg vom eigentlichen Ziel parken muss und extrem viel Zeit durch die Suche sowie durch das Erreichen des eigentlichen Ziels verliert. Auch ein weiterer Grund der Parkplatzproblematik ist, dass Autofahrer so parken, als ob ihnen der ganze Parkplatz gehört. Oftmals parkt so ein Auto auf zwei Parkplätzen.

Ein weiterer Grund, welcher definitiv nicht außer Acht gelassen werden darf, sind die Radfahrer. Radfahrer möchten gerne als gleichwertige Straßenverkehrsteilnehmer wahrgenommen werden, was eigentlich auch kein Problem wäre, wenn diese sich nicht so extrem rücksichtslos verhalten würden. Auch wenn in Berlin bereits sehr viele Radwege geschaffen wurden, so fahren Radfahrer immer noch sehr gerne mitten auf der Straße. Nicht nur das dies strafbar ist, es ist auch sehr gefährlich. Ebenso wie bei manchen Autofahrern wird auch von Radfahrern selten angezeigt, wenn diese abbiegen wollen. Auch ein Schulterblick fehlt oft, sodass höchste Aufmerksamkeit vom Autofahrer gegeben sein muss um mit diesen nicht zu kollidieren. Radfahrer sind sehr rücksichtslos und denken, das Recht ist auf deren Seite. Aber zum Glück gibt es auch einige, die sehr Rücksichtsvoll sind. Man darf also nie alle über einen Kamm scheren.


Denkt man an typisches Berliner Essen, so wird man lange überlegen müssen und oftmals fallen einem nur die berühmte Currywurst mit oder ohne Darm ein. Kein Wunder, denn an vielen Ecken gibt es Imbisse, die sich auf diese Wurstspezialität spezialisiert haben. Man denke dabei an die bekanntesten, wie Konnopke oder aber Curry 36. Natürlich gibt es aber noch weitere Gerichte, die typisch für Berlin sind. Man muss dazu sagen, dass die Berliner Küche eher geprägt ist, durch die vielen Einwanderer aus Böhmen, Schlesien sowie Ostpreußen und Pommern. Die Berliner Küche ist aber auch angehaucht vom Brandenburgischen.

Typische Gerichte mit Fleisch

  • Eisbein mit Erbspüree
  • Kasseler mit Kraut
  • Leber – Berliner Art mit Stampfkartoffeln
  • Gänsebraten mit Grünkohl und Klößen
  • Buletten

Natürlich gibt es noch zahlreich andere Gerichte, aber wir belassen es bei diesen fünf Gerichten.

Backwaren

Geht man in Berlin in die Bäckerei, so muss man auf einiges achten. In Berlin heißen zum Bespiel Brötchen nicht Brötchen sondern werden liebevoll Schrippen genannt. Auch typisch für die Hauptstadt ist der Schusterjunge. Dies ist ein Brötchen aus Weizen- und auch Roggenmehl. Wer es etwas süßer mag, der kann ein Splitterbrötchen probieren. Noch süßer sind zum Beispiel Schweineohren, ein aus Blätterteig gefertigtes Fettgebäck. Natürlich dürfen in Berlin Pfannkuchen, auch bekannt als Berliner oder Krapfen, sowie die berühmten Spritzkuchen nicht fehlen.

In Bezug auf Getränke hat Berlin leider nicht so viel zu bieten. Natürlich kennt aber jeder das Berliner Weiße, welches man pur oder aber mit Schuss genießen kann. Neben dem typischen Schuss aus Himbeer- bzw. Waldmeistersirup gibt es inzwischen einige mehr, die sich jedoch nicht wirklich durchsetzen können und deshalb immer mal wieder variieren. Bekannt ist auch die typisch Berliner Bier Bowle oder die alkoholfreie Fassbrause.

Abschließend kann man sagen, dass die Berliner Küche eher aus herzhaften Gerichten besteht und in der heutigen Zeit eher als gewöhnungsbedürftig gilt. Jedoch kann so ein typisches Berliner Essen auch für manche eine Delikatesse darstellen. Man denke nur an die vielen Touristen, die tagein und tagaus sich in der Hauptstadt aufhalten und so manches Gericht so in dieser Art noch nie gesehen bzw. gegessen haben.


Das Spreeufer ist des Berliners liebstes Ausflugsziel. Ob zum gemütlichen Uferspaziergang im Herbst oder zum Picknick im Sommer. Noch strömen die Berliner und Berlinerinnen an den Fluss, der die Stadt durchquert. Doch neuerdings wird der Fluss, der gemächlich die Stadt durchquert und Ausflugsschiffen eine Heimat bietet für ganz andere Projekte interessant. Die ständig wachsende Stadt ist auf der Suche nach hochwertigem Baugrund und wird an den schönen Ufern fündig. Immer mehr wird an der Spree gebaut, immer höher und immer größer. Doch es regt sich Protest. Vor allem in den protesterprobten Stadtteilen Friedrichshain und Kreuzberg sieht man die Aktivitäten mit Argwohn. Soll hier die Gentrifizierung vorangetrieben werden? Unter Gentrifizierung versteht man die Aufwertung von Stadtteilen, die meist eine Verdrängung von Bewohnern niedrigerer Einkommensklassen mit sich bringt. Sicher ist nur: Das Spreeufer befindet sich im Wandel. In einigen Jahren werden die Berliner das grüne Idyll nicht mehr wiedererkennen.

Luxus in luftiger Höhe

Dass an der Stralauer Allee in Friedrichshain gebaut wird, ist nicht neu. Die Wohntürme, die dort gerade von Upside Berlin gebaut werden, haben allerdings ganz neue Qualität. Sie sollen fast 100 Meter in die Höhe ragen und luxuriöse Wohnungen beherbergen. In den unteren Stockwerken beginnen die Quadratmeterpreise bei 5.000 Euro. In den oberen Etagen sollen die Kosten mehr als das Doppelte betragen.

Insgesamt sollen in den Gebäuden 400 neue Wohnungen entstehen, daneben sind auch Büros und Restaurants geplant.

Auch im Westen der Stadt wird fleißig gebaut und auch hier zieht es Investoren an die Ufer der Spree. Auf dem Grundstück der sogenannten „Spreegärten” sollen 265 neue Wohnungen entstehen. Mit den Arbeiten soll hier Ende 2018 begonnen werden. Die Kleingärtner in der benachbarten Kolonie „Pascalstraße” fürchten derweil um ihre Sonne. Unmittelbar neben der Anlage sollen die neuen Wohnungen in die Höhe ragen. Sicher ist bereits, dass mit den Wohnungen das Grün des Spreeufers noch weiter verdrängt wird.

Büros statt Wohnungen in Kreuzberg

Eines der umstrittensten Bauprojekte ist derzeit am Kreuzberger Spreeufer geplant. Hier möchte ein Online-Versandhändler direkt an der Spree in einen nagelneuen Bürokomplex ziehen. Gegen das Vorhaben regt sich allerdings Widerstand, könnte die Fläche doch für Wohnungen genutzt werden. Insbesondere dringend benötigte Sozialwohnungen sollten hier einst entstehen, doch die von der Stadt geforderte Quote war dem Investor zu hoch. Und so entschied er sich für den Bau von Büroräumen nach einem früher bereits genehmigten Bebauungsplan. Und so kommt es, dass in naher Zukunft 2.000 Zalando-Mitarbeiter von dem Areal aus den Modehandel revolutionieren, während alteingesessene Mieter um ihre Wohnungen fürchten.

Zalando argumentiert dagegen für seine Pläne, indem es darauf hinweist, dass der Konzern Arbeitsplätze für tausende Berliner geschaffen hat. Außerdem wohne eine große Zahl von Zalando-Angestellten im Bezirk Kreuzberg. Durch die neuen Büros entsteht so ein Arbeitsplatz direkt neben dem Wohnort. Ob sich Zalando in dem gut organisierten Kiez wohlfühlen wird, in dem Großkonzerne absolut nicht willkommen sind, wird sich zeigen. Doch im Gegensatz zu anderen potentiellen Mietern, die dem gesellschaftlichen Druck gewichen sind, hält das Unternehmen bisher an seinem Vorhaben fest.

Protest an der East Side Gallery

Ein anderes Vorhaben löste vor vier Jahren Massenproteste in Friedrichshain aus, als es der East Side Gallery an den Kragen ging, um einen Weg zur Baustelle zu bahnen. Nun steht das nächste Bauprojekt an der berühmten Mauer an: In der Mühlenstraße soll ein Luxushotel zusammen mit teuren Wohnungen entstehen. Für Normalverdiener werden die neuen Wohnungen nicht erschwinglich sein. Das kann schon mit Sicherheit gesagt werden, auch wenn die künftigen Mieten noch nicht bekannt sind. Sicher ist auch, dass der Platz rund um die Spree damit noch enger wird.


Der Kurfürstendamm, meist liebevoll als Kudamm bezeichnet, ist ein Wahrzeichen von Berlin und die bekannteste Einkaufsstraße Deutschlands. Die Geschichte des Boulevards ist eine Erfolgsstory. Und doch steht die Entwicklung der berühmtesten Straße des Landes häufig in der Kritik. Der Kudamm ist nicht mehr das, was er einmal war, heißt es dann. Wir haben einen Blick auf die Geschichte der Berliner Einkaufsmeile geworfen und zeigen auf, was der Kudamm war, wie er geworden ist, was er ist und wie die beliebte Sehenswürdigkeit der Stadt heute aussieht.

Der Champs-Elysées von Berlin

Die Pariser Prachtstraße war einst das große Vorbild, als zur Kaiserzeit mit der Entwicklung des Kudamms begonnen wurde. Der damals rasant wachsenden Bevölkerungszahl Berlins sollte eine angemessene Flaniermeile geboten werden, mit Unterhaltungsmöglichkeiten, Cafés und Ladenpassagen. In den goldenen 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erlebte der Boulevard einen wahren Boom. Es entstand ein Ausgeh-Areal für das aufstrebende Bürgertum, mit Theatern, Tanzdielen und Cafés. Während in den oberen Etagen wohl betuchte Leute in teuren Wohnungen lebten, füllten sich die Erdgeschosse mit noblen Cafés, in denen es sich das Etablissement gut gehen ließ. Bis heute ist das 1932 eröffnete Café Kranzler erhalten, das sich jedoch über die Jahre derart gewandelt hat, dass der Glanz der Anfangsjahre kaum noch zu erahnen ist.

Am Ende des zweiten Weltkrieges wurde die Straße in ein Trümmerfeld verwandelt, das im Anschluss schnell wieder zu einer Vergnügungsstraße mit Cafés, Restaurants und Boutiquen wurde. An die Ruinen erinnert noch heute die Kaiser-Wilhelm Gedächtniskirche in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Zoo. Sie ist ein Mahnmal an die Generationen, sich solcher zerstörerischen Politik entgegenzustellen.

Rasante Entwicklung nach dem Mauerfall

Nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Fall der Berliner Mauer erlebte die Stadt einen unaufhaltsamen Wandel. Bald darauf begann zudem eine neue weltweite technische Revolution, die zahlreichen anerkannten Institutionen ein Ende setzte. Auf dem Kudamm traf es zunächst die Kinos. Heute ist nur noch der Zoopalast erhalten, der mit seinem Programm die Kinowelt Berlins überstrahlt.

In der Mitte der neunziger Jahre und um die Jahrtausendwende wurden die ersten großen Bürogebäude errichtet. Seither wachsen die Türme reihenweise in die Höhe. Der Kudamm befindet sich in einem steten Wandel, immer neue Gebäude prägen das Bild.
Das ehrwürdige Café Kranzler befindet sich in einem ständigen Auf und Ab. Mal muss es schließen, ein anderes Mal ist es bloß Anhängsel eines Modegeschäftes. Das Straßenbild des Boulevards ist heute von riesigen Einkaufspassagen geprägt. Vor allem der Besuch im Kaufhaus des Westens ist für jeden Besucher der Stadt ein Muss. Doch obwohl der Handel in der breiten Straße floriert, können Berlinerinnen und Berliner den neuen Entwicklungen nicht viel Gutes abgewinnen. Viele wünschen sich den guten alten Boulevard zurück, wie sie ihn aus der guten alten Zeit kannten.

Nostalgie bestimmt das Bild

Die Entwicklung zur hippen Einkaufsmeile mit trendigen Modemarken und schicken Bars ist in vollem Gang und von vielen Anwohnern überhaupt nicht gern gesehen. Bekannte Cafés, Restaurants und Boutiquen verschwinden und machen Platz für eine neue Generation, die weit entfernt ist von dem Charme der etwas angestaubten, aber dennoch beliebten alten Boulevards-Atmosphäre. Und auch wenn Institutionen wie der Zoo-Palast noch lebendig sind, so fehlt ihnen doch die gewohnte Ehrwürdigkeit. Auch erinnert das letzte Kino der Straße an die Zeiten, in denen hier jeden Abend Tanz, Theater und Film ganze Menschenmassen begeisterten. Der Kudamm wird nicht wieder werden, was er einmal war. Aber die Menschen werden sich an den Wandel gewöhnen und das Neue lieben lernen.


Im Jahr 2017 findet die IGA in der Hauptstadt statt. Dies ist ein langersehntes Ereignis und lockt nicht nur viele Berliner und Anwohner aus dem Umkreis an, sondern auch sehr viele Touristen kommen extra nach Berlin um die IGA zu besuchen. Highlight der Gartenschau ist wohl die extra errichtete Seilbahn, die einen wunderbaren Blick über die ganze Ausstellung und einem großen Teil von Berlin bietet. Die Ausstellung befindet sich bis einschließlich den 15. Oktober 2017 im Marzahner Erholungspark und wurde am 13. April 2017 durch Frank-Walter Steinmeier eröffnet. Zudem wartet eine Fläche von rund 103 ha darauf erkundet zu werden. Das Motto der IGA ist im Übrigen „Ein MEHR aus Farben“, was spätestens bei einem Besuch der Gartenausstellung klar wird, weshalb diese unter diesem Motto steht. Zahlreiche Blumen in verschiedensten Farben leuchten von überall her. Aber dies ist noch nicht alles. Natürlich gibt es weitere Sehenswürdigkeiten und auch zahlreiche Veranstaltungen, die man besuchen kann bzw. muss.

Die Arena

In der Arena, welche im Stil eines Amphitheaters gebaut wurde, finden regelmäßig Konzerte statt. Die Arena bietet dabei rund 5000 Besucher einen Sitzplatz und ein einzigartiges akustisches Erlebnis. Entworfen wurde diese vom Architektenbüro um Paul Böhm. Neben klassischen Konzerten finden hier auch Popkonzerte zahlreicher Berühmtheiten statt.

Der Wolkenhain

120 Meter hoch ist der sogenannte Wolkenhain. Besucher können hier an klaren Tagen bis nach Berlin Mitte sehen und einen wunderbaren Blick über die ganze IGA genießen. Rund 170 Stahlknoten halten dieses wolkenähnliche Konstrukt zusammen und bietet neben einer Information für Besucher auch ein gastronomisches Angebot für eine kleine Auszeit.

Die Blumenhalle

Was darf auf der IGA nicht fehlen? Genau – die Blumenhalle! Diese befindet sich in unmittelbarer Nähe des Haupteingangs und ist ca. 3500 m² groß. Hier werden im wöchentlichen Wechsel verschiedene Blumen und Pflanzen gezeigt und in der angeschlossenen Gastronomie befindenden sich 1000 Sitzplätze und sicherlich findet hier jeder einen Platz um bei einem Kaffee die Blütenpracht zu genießen.

Naturbobbahn

Neben der Seilbahnstation und dem Wolkenhain befindet sich die Naturbobbahn. Mit einer Länge von über 500 Metern bietet diese Spaß für Groß und Klein. Man erreicht Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 40 km/h und unten angekommen, gelangt man in den sogenannten Panoramakreisel, welches eine Höhe von 8 Meter vorweist. In diesem Panoramakreisel hat man im Übrigen eine 360 Grad Aussicht über die Gärten der Welt. Via Förderband wird man dann zurück auf den Kienberg gebracht und kann das Ganze noch einmal von vorne erleben.

Tropenhalle und Balinesischer Garten

Bereits Ende 2003 wurde der Balinesische Garten eröffnet. Der Bau der Tropenhalle hingegen wurde erst Anfang 2015 begonnen und letztendlich im April 2017 eröffnet. Diese ist rund 14 Meter hoch und hat eine Gesamtfläche von ca. 2000 m². In dieser Halle gibt es über 70 tropische Großgehölze, wie Palmen. Ebenso gibt es zahlreiche Orchideen und einen nachgebauten tropischen Regenwald sowie eine nachempfundene balinesische Landschaft. Erwähnenswert ist, dass die Tropenhalle in zwei voneinander unabhängige Klimazonen eingeteilt worden ist.

Natürlich gibt es noch viel mehr über die IGA Berlin zu schreiben, aber am besten und am einfachsten ist es, wenn man sich selbst einen Überblick bei einem Besuch verschafft.


Im Jahre 2001 wurden die Bezirke Charlottenburg und Wilmersdorf zusammengelegt. Es entstand der neue Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Zu dieser Zeit beherbergte der Bezirk etwa 315.000 Einwohner. Der Kurfürstendamm war und ist der quirlige Mittelpunkt des City-Bezirkes.

Vereinigung – Eine logische Konsequenz

Die Zusammenlegung der Bezirke war lediglich eine Konsequenz aus den bereits bestehenden, zahlreichen Verbindungen zwischen Charlottenburg und Wilmersdorf. Im Jahre 1293 erwähnten Pfarrer bereit urkundlich das Dorf Wilmersdorf. Bis in das Jahr 1708 versorgte Wilmersdorf das Dörfchen Lietzow wirtschaftlich mit. Es ist also nicht überraschend, dass bei der Betrachtung alter Landkarten festgestellt werden kann, dass die derzeitige Brandenburgische Straße in alten Kartenwerken als Priesterweg verzeichnet ist. Dass es schon lange einen intensiven Austausch zwischen Charlottenburg und Wilmersdorf gab, ist daran zu erkennen, dass auch die Wilmersdorfer Straße Teil der Beziehungen war. Heute ist die Wilmersdorfer Straße eine beliebte Einkaufsstraße in Charlottenburg.

Lietzow, erstmals 1239 als Lucene erwähnt, erlangte einen speziellen Stellenwert aufgrund des im Jahre 1695 errichteten Schlosses Lietzenburg. Kurfürst Friedrich III. übergab Lietzow und seine Umgebung seiner Frau Sophie Charlotte als Geschenk, um hier eine Sommerresidenz zu errichten. Entlang der heutigen Schloßstraße, südlich des Schlosses gelegen, siedelten sich die am Hofe Beschäftigten an. Nachdem Sophie Charlotte einen frühen Tod fand, erhielten das Schloss und auch 1705 die kleine Ansiedlung der Bediensteten, den Namen Charlottenburg. Ebenso erhielt in diesem Jahr die Ansiedlung durch den König die Stadtrechte. 15 Jahre später wurde Lietzow eingemeindet.

Charlottenburg-Wilmersdorf – Weg zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum

Der Ausbau des Kurfürstendammes, zum Ende des 19. Jahrhunderts, wurde eine ernste Konkurrenz zum in der alten Stadtmitte gelegenen Großstadtboulevard Unter den Linden und der Friedrichstraße. Es wurden noble Wohnungen errichtet und es entwickelte sich eine attraktive Mischung aus Kommerz und Gastronomie. Es brauchte nur wenige Jahre, um den Kurfürstendamm auch zu einem kulturellen Magneten innerhalb Berlins zu machen. So entstand im Jahr 1896 das Theater des Westens, 1907 kam das Schiller Theater hinzu und das Opernhaus 1912. An der Stelle des Opernhauses wurde 1961 die Deutsche Oper Berlin eröffnet.

Ihren einstweiligen Höhepunkt erreichte die westliche City als weltbekannte Flaniermeile in den 1920er Jahren. Die Mischung aus edlen Geschäften und aus kulturellem Angebot wurde zum Anziehungspunkt für Touristen und Berliner. Hier war das internationale und aufregend moderne Zentrum Berlins. Charlottenburg-Wilmersdorf war aber nicht nur für seinen Trubel bekannt. Auch herrschaftliche Villengegenden, wie der Grunewald und Westend, großzügige bürgerliche Wohnsiedlungen, im Rheingauer Viertel, in Eichkamp, in Schmargendorf und rund um die Heerstraße sowie neue Wohnviertel, wie Siemensstadt und großzügige Laubenkolonien, gehörten dazu.

Der Grunewald wurde zu einem beliebten Erholungsgebiet für die Berliner. Ein attraktives Ausflugsziel war auch das Messegelände. Hier wurde 1926 der Funkturm eröffnet. 1921 kam die erste Autorennstrecke Deutschlands hinzu, die Avus und auch das Olympiastadion, das 1936 errichtet wurde.

Charlottenburg-Wilmersdorf nach dem Zweiten Weltkrieg

Durch den Nationalsozialismus und der damit einhergehenden Vertreibung und Ermordung großer Teile der jüdischen Bevölkerung wurde vieles, was Charlottenburg-Wilmersdorf einst so attraktiv machte, zerstört. Insbesondere die jüdische Bevölkerung hatte einen riesigen kulturellen und auch geschäftlichen Anteil an der Entwicklung des Bezirkes zu einem internationalen Anziehungspunkt.

Auch kostbare Bausubstanz fiel dem Zweiten Weltkrieg zum Opfer. Heute erinnert der Ruinenturm der Gedächtniskirche an diese Zeit. Auch am Bahnhof Grunewald wird mit drei Mahnmalen der Verschleppung jüdischer Mitbürger in die Vernichtungslager gedacht.

Die mit 125 Meter höchste Erhebung innerhalb Berlins ist der Teufelsberg, der aus der Trümmerbeseitigung nach dem zweiten Weltkrieg resultiert. Auch neue Wohnsiedlungen wurden errichtet. 1958 entstand das Le-Corbusier-Haus, die Paul-Hertz-Siedlung wurde 1960 gebaut und 1982 kam die Stadtautobahnüberbauung an der Schlangenbader Straße hinzu. Nach dem Mauerbau wurde der ehemalige Magnet Charlottenburg-Wilmersdorf zum sogenannten „Schaufenster des Westens“. Als neue Attraktionen entstanden in der Zeit das Internationale Congress Centrum ICC und das Europa-Center.

Charlottenburg-Wilmersdorf nach der Wiedervereinigung

Der Mauerfall 1989 sorgte wieder zu einem Aufschwung des Bezirks. 1990 begann die stetige Modernisierung des Bezirks. Beachtliche Neubauten wurden errichtet. Hierzu zählt die zwischen Landwehrkanal und Spree gelegene Spreestadt, als Zentrum des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Charlottenburg. Kulturelle Aufbruchsstimmung kam durch die Neueröffnung des Hauses Cumberland mit dem Café Grosz und die Eröffnung des Hotels Waldorf Astoria. Auch der beabsichtigte Einzug der C/O-Galerie in das Amerika-Haus und der Umbau, des am Breitscheidplatz befindlichen Bikinihauses, waren wegweisend.

Heute hat der Bezirk noch jede Menge mehr zu bieten. Ein Besuch der Bar jeder Vernunft, ein Konzert in der Waldbühne, das Besteigen des Grunewaldturms und ein Spaziergang durch den Volkspark Jungfernheide stehen heutzutage bei fast jedem Berliner und auch Touristen auf dem Merkzettel.

Wohnen in Charlottenburg-Wilmersdorf

Auch Wohnen in Charlottenburg hat seinen Reiz und wird immer attraktiver. Allerdings kann dies unter Umständen auch seinen Preis haben. Die teuersten Wohnlagen in Charlottenburg befinden sich rund um den Kurfürstendamm und den Savignyplatz.

In Richtung der Straße des 17. Juni lässt sich Wohnraum im mittleren Preissegment finden. Altbaubestände, die sich nördlich dieser Straße befinden, gehören zu den einfachen Lagen und weisen ein recht niedriges Preisniveau auf. Besonders günstig sind Wohnung in den an Charlottenburg grenzenden Bezirke Wedding und Spandau. Eine Top-Wohnlage ist auch Westend, welches an den Grunewald angrenzt. Wer nach einer Stadtvilla mit einem weitläufigen Grundstück sucht, ist hier genau richtig. Enorme Gewinnmargen sind zwar eher nicht mehr zu erwarten, allerdings weisen die Objekte eine stabile Wertentwicklung auf.

Insbesondere Kreative zieht es immer häufiger nach Charlottenburg, da kaum noch Wohnraum in den hippen Ost-Bezirken zu bekommen ist. Außerdem sind die Nettokaltmieten dort extrem gestiegen. Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg liegt die Nettokaltmiete mittlerweile bei 11 Euro und somit deutlich über dem Preisniveau von Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf.
Charlottenburg-Wilmersdorf ist ein grundsolider, bürgerlicher Bezirk. Entsprechend bleibt der Wohnungsmarkt von Missstimmungen und Moden in den meisten Fällen verschont. Das Mietniveau steigt dennoch konstant, unterliegt aber kaum starken Schwankungen.

Die City West boomt und ist mittlerweile auch für junge Familien interessant geworden. Häufig wird schon geäußert, Charlottenburg wäre das neue Kreuzberg. Die ehemals schicken Ost-Bezirke können offensichtlich nicht mehr mit der richtigen Mischung aus Wohnen, Arbeiten und angenehmen Leben aufwarten. In Charlottenburg-Wilmersdorf hingegen lassen sich Familie und Arbeiten durchaus noch miteinander in Einklang bringen.


Spandaus Anfänge liegen im 7. Jahrhundert, als slawische Stämme das Havelland besiedelten. Gegen Ende des 10. Jahrhunderts entstand aus dieser unbefestigten, slawischen Siedlung eine befestigte Burganlage.

Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Spandau stammt aus dem Jahr 1197. An die Burg angeschlossen wuchs neben der Burg eine neue Siedlung. Nach einem Umbau der Burg wurden die Bewohner der Siedlung in die heutige Altstadt Spandau umgesiedelt. Wann Spandau das Stadtrecht verliehen wurde, lässt sich heute leider nicht mehr genau sagen. Da Spandau in einer Urkunde von 1232 das erste Mal als Stadt Erwähnung findet, gilt diese Urkunde nun als förmliche Verbriefung. 1560 begannen die Arbeiten, die die Burganlage durch eine Landesfestung, die Zitadelle, ersetzte. Die Fertigstellung der Zitatelle Spandau, die zum heutigen Ortsteil Haselhorst zählt, fällt in das Jahr 1594. Ganz nebenher errichtete sich der Bauherr noch ein Schloss.

Spandau wird Militärstadt

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Stadtmauer weiter ausgebaut und eine Garnison stationiert. Das Lynar-Schloss wurde 1876 in ein Zuchthaus umfunktioniert, aber im Jahr 1898 komplett abgerissen. 1722 wurde eine Gewehrfabrik errichtet, die dafür sorgte, dass Spandau bis zum Ende des 18. Jahrhunderts als Militärstadt fungierte. Die Belagerung der Zitadelle durch die Franzosen vom 24. bis 25. Oktober 1806 führte zur preußischen Kapitulation. Im März 1813 belagerten russische Truppen das besetzte Spandau. Diese wurden von preußischen Truppen abgelöst und der Beschuss der Zitadelle und von Spandau begannen. Am 23. April kapitulierten die Franzosen und zogen aus Spandau ab.

1859 war es der jüdischen Gemeinde möglich an den Schülerbergen einen eigenen Friedhof zu errichten. Eine Leichenhalle wurde im Jahre 1913 gebaut. Die Synagoge am Lindenufer wurde am 15. September 1895 eingeweiht.

1859 wurde die Johannisloge zum goldenen Hammer der Freimaurer wiedergegründet und 1866 ein Logenhaus errichtet. 1878 kam es zur Namensänderung der Stadt. Ab sofort hieß „Spandow“ nun „Spandau“. In der Neuendorfer Straße wurde zwischen 1877 und 1879 die Standort-Arrestanstalt (Hilfsgefängnis) erbaut.

Nachdem Spandau aufgrund des Reichsfestungsgesetzes vom 30. Mai 1873 zur Festungsstadt ernannt wurde, wurde zwischen 1882 und 1888 das Fort Hahneberg im Westen der Stadt errichtet. Die schnell fortschreitende Entwicklung der Militärtechnik sorgte jedoch dafür, dass das Fort bis zur Fertigstellung bereits hoffnungslos veraltet war. Die Anordnung zur Entfestigung erfolgte am 27. Januar 1903. Im Zuge dessen wurden zahlreiche Behörden am Hohenzollernring/ Askanierring gebaut. In den Jahren zwischen 1908 und 1911 wurden die katholische Kirche Maria, Hilfe der Christen, das Stadtbad Spandau, die Königliche Landesturnanstalt und das Lehrerseminar errichtet.

Spandaus Rüstungsindustrie wurde während des 19. Jahrhunderts drastisch ausgebaut. Die Erweiterung der Rüstungsindustrie während des Ersten Weltkrieges ließ Spandau zum bedeutendsten Rüstungszentrum des Deutschen Reichs werden.

Durch die Berlin-Hamburger Bahn erhielt Spandau seinen ersten Eisenbahnanschluss im Jahr 1846 und 1871 durch die Berlin-Lehrter Eisenbahn zwischen Berlin und Hannover. Zwischen 1906 und 1911 wurde der Südhafen und zwischen 1908 und 1912 der Nordhafen errichtet, die den Güterumschlag per Schiff ermöglichten. Die Firma Siemens & Halske siedelte sich in Spandaus Nordosten an. Später entwickelte sich daraus der Ortsteil Siemensstadt.

Spandau wird in Berlin eingegliedert

Seine kommunale Selbständigkeit verlor Spandau am 1. Oktober 1920 und wurde zum achten Bezirk Berlins. Nach der Aufteilung Berlins durch die Alliierten nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs gehörte Spandau zum britischen Sektor. Ein Teil des Ortsteils Staaken ging an die Sowjets. West-Staaken und Spandau wurden erst im Jahr 1990 wiedervereinigt.

Spandaus Wirtschafts- und Kulturentwicklung

Seit der Mitte des 20. Jahrhunderts ist Spandau wichtiger Wirtschaftsstandort Berlins. Aufgrund seiner großen Wasser- und Waldflächen ist Spandau jedoch auch ein beliebtes Ausflugsziel. Auch, wenn die Bausubstanz der Spandauer Altstadt aufgrund des zweiten Weltkrieges und auch einer aggressiven Sanierung währen der der 1950er Jahre extrem gelitten hat, ist sie noch immer das kulturelle Zentrum. Die Altstadt wurde 1978 zu einer reinen Fußgängerzone umgestaltet, was mehr als 10 Jahre in Anspruch nahm. Das Einkaufszentrum Spandauer Arkaden stellt mit seinen 125 Geschäften eine große Konkurrenz für die in der Altstadt befindlichen Geschäfte dar.

Die St.-Nikolai-Kirche ist das bemerkenswerteste Bauwerk. Das Gotische Haus, welches eine Kunstgalerie und eine Informationsstelle für Kulturveranstaltungen beherbergt, ist das älteste Spandauer Gebäude. Im Zeughaus, das sich auf der Zitadelle befindet, ist das Stadtgeschichtliche Museum ansässig. Ein aus Backsteinen errichteter Rest der Stadtmauer befindet sich im Kolk, dem ältesten Spandauer Stadtteil.

Im nahe der Altstadt befindlichem Ortsteil Haselhorst befindet sich der Juliusturm. Dieser stammt aus der Zeit der Renaissance und beherbergt mehrere Kultureinrichtungen. Einen Besuch sind auch die Schleuse Spandau und das Kolonistendorf Tiefenwerder wert.

Leben in Spandau

Berlins stetiges Wachstum sorgt dafür, dass es eine enorme Verknappung von Wohnraum gibt. Die Immobilienpreise und Mieten haben mittlerweile fast schwindelerregende Höhen erreicht. Berliner Immobilien sind extrem gefragt. Diese Probleme werden sich nur lösen lassen, wenn wohnungstechnisch auf Randbezirke, wie beispielsweise auch Spandau einer ist, ausgewichen wird.
Mit 1.600 Euro pro Quadratmeter für eine Eigentumswohnung gehört Spandau zu einem der preiswertesten Bezirke. Noch befindet sich Spandau in einer Art Dornröschenschlaf, dennoch ist durch die Nähe von Erholungsgebieten und gleichzeitig von Einkaufsmöglichkeiten, der Altstadt und schlussendlich auch durch die guten Verkehrsanbindungen, durchaus Potential geboten. Es lohnt sich also durchaus in Spandau Eigentum zu erwerben.

Immobilienmakler Spandau
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Weitere Informationen zu dem Immobilienmakler TopAsset ansässig in 13597 Berlin-Spandau gibt es hier.

 

Das Spandau für Käufer durchaus interessant ist, zeigen die 4.100 Mietwohnungen, die ihren Besitzer gewechselt haben. Diese gehören zur Großsiedlung Heerstraße Nord. Einst waren sie im Besitz des Berliner Wohnungsunternehmens GSW und gehören nun zum Portfolio der Börsennotierten „Deutsche Wohnen“. Mit mehr als 30 % überbot der Investor andere städtische, kaufinteressierte Gesellschaften. Ein mietpreisdämpfender Effekt wird sich durch den Kauf des Investors wohl eher nicht ergeben.

Im südwestlichen Teil der Insel Eiswerder hat die „Haus & Capital“ Unternehmensgruppe Grundstücke mit einer Fläche von 13.260 Quadratmetern erworben. Beabsichtigt ist, Wohnraum mit zirka 15.000 Quadratmetern und 150 Tiefgaragenplätzen zu errichten. Im Jahr 2019 sollen diese dann bereits bezugsfertig sein. Bereits im ersten Bauabschnitt sollen acht Mehrfamilienhäuser in Klinkerbauweise errichtet werden. Es werden etwa 90 Eigentumswohnungen entstehen. Diese werden eine Wohnfläche von 9,910 Quadratmetern aufweisen. Auf dem zweiten Grundstück ist eine Riegelbebauung vorgesehen. Das dritte Grundstück wird durch einen zehngeschossigen Solitärbau geprägt sein. Insgesamt wird die „Haus & Capital“ etwa 65 Millionen Euro in den Wohnungsbau in Spandau investieren. Die Neubauten entstehen in reizvoller Uferlage und werden die bis dato industriell geprägte Insel positiv verändern.


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